Wahlumfrage: SPD profitiert von Steinbrück, FDP ist raus

Die SPD kann in einer aktuellen Wahlumfrage gegenüber der CDU aufholen. Auch Steinbrück verringert seinen Abstand auf Merkel. Die FDP scheitert an der 5-Prozent-Hürde.

Peer Steinbrück (Foto: Bundestag / phototek / Thomas Trutschel)

Peer Steinbrück (Foto: Bundestag / phototek / Thomas Trutschel)

Berlin – Die SPD kann nach der Nominierung ihres Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück in der Gunst der Wähler zulegen. Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären, kämen die Sozialdemokraten auf 31 Prozent. Dies ist ein Plus von zwei Prozentpunkten im Vergleich zur vorherigen Befragung, wie die aktuelle Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF-“Politbarometer” ergab.

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Die Union kommt demnach unverändert auf 38 Prozent, während die Grünen und die Piraten jeweils einen Prozentpunkt verlieren und nun auf zwölf beziehungsweise fünf Prozent kommen.

FDP scheitert an 5-Prozent-Hürde

Die FDP scheitert mit unveränderten vier Prozent erneut an der Fünf-Prozent-Hürde, die Linken liegen bei sechs Prozent, während die sonstigen Parteien insgesamt auf vier Prozent kommen.

Merkel vs. Steinbrück

Auch im direkten Vergleich hat sich der Vorsprung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegenüber ihrem SPD-Herausforderer Steinbrück nach dessen Nominierung deutlich verringert: 49 Prozent der Befragten würden sich für Merkel aussprechen, während 40 Prozent Steinbrück favorisieren. Vor zwei Wochen und damit unmittelbar vor der Entscheidung zugunsten Steinbrücks hatten sich noch 53 Prozent für Merkel und lediglich 36 Prozent für den SPD-Kandidaten ausgesprochen.

Nebeneinkünfte

Mit Blick auf die zuletzt häufig diskutierten Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten haben die Bundesbürger eine vergleichsweise klare Meinung: Dass Bundestagsabgeordnete in Zukunft angeben sollen, von wem und in welcher genauen Höhe sie Nebeneinkünfte erhalten haben, fordern 76 Prozent. Nur 20 Prozent sprechen sich dafür aus, dass die Nebeneinkünfte wie bisher nur eingeschränkt offen gelegt werden sollen. Für die repräsentative Umfrage wurden 1.225 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch befragt. [dts Nachrichtenagentur]

Sebastian Fiebiger (): Dass die FDP draußen ist, gefällt mir. Ein Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung wäre eines der schlechteren Szenarios für 2013.

So richtig gut funktionieren würde im Moment nur schwarz-rot und schwarz-grün. Wobei schwarz-grün zwar unheimlich sexy ist, aber vermutlich ähnliches Gezänk wie schwarz-gelb liefern würde.

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