Wikileaks: Kann Julian Assange wirklich nach Ecuador flüchten?

Julian Assange (Foto: Espen Moe)

Julian Assange (Foto: Espen Moe)

Wikileaks-Gründer Julian Assange wird in Ecuador Asyl gewährt. Ob Assange Großbritannien aber tatsächlich verlassen darf, ist weiter unklar.

Quito/London – Ecuador hat den Asylantrag von WikiLeaks-Gründer Julian Assange angenommen. Das teilte Außenminister Ricardo Patiño in Quito mit. Die britische Polizei hatte im Vorfeld der Entscheidung ihre Präsenz an der ecuadorianischen Botschaft in London massiv verschärft.

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Ecuador hatte Großbritannien im Gegenzug beschuldigt, mit einem Eindringen in das Botschaftsgebäude gedroht zu haben, in dem sich Assange derzeit aufhält. Unklar ist ob Assange Großbritannien tatsächlich verlassen darf.

Assange in Botschaft von Ecuador

Der WikiLeaks-Gründer befindet sich seit acht Wochen in der ecuadorianischen Botschaft in London. Er war dorthin geflüchtet, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Die schwedische Staatsanwaltschaft wirft Assange vor, im Sommer 2010 zwei Frauen sexuell belästigt und eine von ihnen vergewaltigt zu haben. Der WikiLeaks-Gründer bestreitet das. [dts Nachrichtenagentur]

Sebastian Fiebiger (): In dieser Sache kann ich mir weiterhin kein echtes Urteil bilden. Dass die USA und damit auch befreundete Staaten Julian Assange aufgrund seiner Tätigkeit für Wikileaks gerne „zur Strecke bringen“ wollen, steht außer Frage.

Ob an den Vergewaltungsvorwürfen etwas dran ist, ist von außen kaum zu beurteilen.

Das Vorgehen der Behörden in diesem Fall, wirft aber zumindest Zweifel auf.

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