Berlin – SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück muss bei den Bundesbürgern noch viel Überzeugungsarbeit leisten: Fast zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) glauben nicht, dass Steinbrück tatsächlich Bundeskanzler wird. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage im Auftrag von “Bild am Sonntag” nach der Präsentation des Kanzlerkandidaten am Freitag. Demnach erwarten nur 27 Prozent der Befragten, dass Peer Steinbrück im nächsten Jahr tatsächlich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) ablöst.
Würde der Bundeskanzler in Deutschland direkt gewählt, läge der frühere NRW-Ministerpräsident gegen Merkel weiter deutlich im Rückstand: Für die CDU-Chefin würden 46 Prozent votieren, für Steinbrück nur 37 Prozent. Allerdings: 59 Prozent halten Steinbrück für eine gute Kandidatenwahl der SPD. 26 Prozent finden das nicht. Emnid befragte am vergangenen Freitag insgesamt 500 Personen. [dts Nachrichtenagentur]
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