Los Angeles – Experimente der US-amerikanischen David Geffen School of Medicine in Kalifornien haben ergeben, dass durch eine Tiefen-Hirnstimulation die Gedächtnisleistung des Gehirns gesteigert werden kann. Diese Technik wäre vor allem für Patienten mit Epilepsie oder Alzheimer geeignet, erklärte der Neurochirurg Itzhak Fried. Der Mediziner hatte den entorhinalen Cortex von chronisch erkrankten Probanden mithilfe von leichten Stromstößen stimuliert.
Des Weiteren nahmen diese an einem virtuellen Computerspiel teil, bei dem sie durch eine fremde Stadt wanderten. Danach konnten sich die Patienten sehr viel besser an räumliche Gegebenheiten erinnern als zuvor. Für normale Gedächtnisschwächen wie die Frage nach dem Parkplatz des Autos sei die Prozedur aber zu aufwendig, so Fried weiter. [dts Nachrichtenagentur]
Weitere Artikel zum Thema:
- Vietnam: Ärzte entfernen 90-Kilogramm-Tumor
- Statistik: 47 Millionen Operationen bei stationären Patienten im Jahr 2010
- Studie: Untergewichtige sterben nach OP eher als leicht Übergewichtige
- Volkswirtschaftsprofessor kritisiert mangelnde Reformbereitschaft Griechenlands
- Johnny Depp begegnet bei Disneyland-Besuch seinem Alter Ego


English
