Forschung
Crash-Diäten verbessern Gesundheit

Einer aktuellen Metastudie zufolge schaden kurzzeitige Cash-Diäten der Gesundheit nicht, sondern verbessern langfristig den Gesundheitszustand.

Sind Crash-Diäten doch gesund?

Sind Crash-Diäten doch gesund? (Foto: Kiselev Andrey Valerevich | Shutterstock)

Eine sehr kalorienarme Ernährung, eine sogenannte Extremdiät, kann über ein paar Wochen hinweg zu langfristigen gesundheitlichen Vorteilen führen. Wissenschaftler der Robert Gordon Universität in Aberdeen stellten fest, dass die „Crash-Diäten“ nicht nur zu erheblichen Gewichtsverlust führen, sondern auch den Blutdruck verringern, die Fruchtbarkeit erhöhen und das Asthmarisiko mindern. Diese Form von Diät, auch VLED`s (Very-low-energy-diets) genannt, setzt voraus täglich nicht mehr als 800 Kalorien zu sich zu nehmen.

Auswertung von 32 Studien

Es wurden 32 Studien bewertet, in denen die Auswirkungen einer sehr niedrigen Kaloriendiät bei fettleibigen Menschen und damit verbundene gesundheitliche Probleme wie Diabetes und Bluthochdruck untersucht wurden. [dts Nachrichtenagentur]

Kommentar:

Ja, man beobachtet schon länger, dass phasenweises Fasten das Leben verlängert und das Risiko für die typischen Zivilisationskrankheiten senkt.

Unser Körper ist offenbar nicht nur bestens auf Hungerperioden vorbereitet, sondern er funktioniert auch besser, wenn er zeitweise einem Mangel ausgesetzt wird.

Nachteil: Man verliert bei deutlicher Unterkalorisierung Muskelmasse. Der Grundverbrauch ist nach der Diät geringer. Deshalb schlägt so oft das Jojo zu. Hält man die Fastenperioden aber kurz, kann der Körper den Stoffwechsel nicht umstellen. Derzeit halten viele Gesundheitswissenschaftler ein bis zwei Fastentage pro Woche für ideal.

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