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Zoomer geht Offline

Daumen runter fuer so wenig Selbstkritik

Daumen runter f&uumlr so wenig Selbstkritik

Ein Onlinemagazin mit frischen Inhalten für junge Leute – das war nicht nur die Idee der naanoo.com Redaktion als wir im März 2004 an den Start gehen.

Auch das personell deutlich besser ausgestattete Zoomer aus dem Hause Holtzbrinck wollte in diesem Markt auf Leserfang gehen.

Was als hoffnungsvolles Projekt und völlig neuartiges Konzept startete, wird nun – nur ein Jahr später – zu Grabe getragen. Die Zoomer Redaktion verabschiedet sich jedenfalls im eigenen Magazin schon mal vorsorglich, damit Holtzbrinck Ende Februar den Stecker ziehen kann.

Wirtschafts- und Finanzkrise?

Für das Scheitern macht man vor allem die Wirtschafts- und Finanzkrise verantwortlich. An eigene Fehler glaubt man offenbar nicht. Denn selbst im Abschiedsbeitrag gibt man sich noch kämpferisch und will in den kommenden drei Wochen weiterhin zeigen, wie „wie ein modernes Nachrichtenportal aussehen soll“.

Auch glaubt man offenbar fest daran, den Markt mit Innovationen beglückt zu haben, die nun von anderen Magazinen dankbar aufgegriffen werden. („Auch andere Medien werden verstehen und lernen, dass das Internet keine Einbahnstraße ist, sondern eine Dialogplattform.“)

Kommentar: Liebe Kollegen, irgendwie seid Ihr verdammt schlechte Verlierer. Zoomer war ein Mix aus vielen existierenden Konzepten, aber nie so richtig rund. Die meisten Onlinemedien sind seit Jahren dialogorientiert. Und die grösste Innovation von Zoomer bestand wohl darin, dass niemand so genau wusste, was das eigentlich sollte.

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