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Gesundheit
ABI findet die Schaufensterkrankheit

Blutdruck an Arm und Bein verrät, wer gefährdet ist

„Schaufensterkrankheit“ heißt es, wenn Menschen keine langen Wegstrecken ohne Schmerzen zurücklegen können und immer wieder verharren müssen. Das tun sie gern vor Schaufenstern, als hielten sie aus Neugier. Dahinter steckt ein ernsthaftes Leiden: die AVK – arterielle Verschlusskrankheit. Sie kann am Ende das Bein kosten. Patienten und Ärzte nehmen die AVK im Frühstadium nicht ernst genug, sagt der Gefäßspezialist Prof. Dr. med. Curt Diehm und weist in der Apothekenzeitschrift Gesundheit auf eine einfache und sichere Früherkennungsmethode hin. Ärzte sollen den „ABI“ errechnen: „ankle brachial index“ (Knöchel-Arm-Verhältnis).

Dazu müssen sie den Blutdruck am Knöchel messen. Gerechnet wird mit der größeren Zahl, dem „systolischen“ Druckwert. Geteilt durch den üblichen Wert vom Oberarm ergibt sich der ABI. „Ist er unter 0,9, liegt mit 98-prozentiger Sicherheit eine AVK vor, selbst, wenn der Patient noch keine Beschwerden hat“, sagt Diehm. Frühzeitig entdeckte Risikopatienten können durch Änderung der Lebensführung die Gefahr mindern, dass die Krankheit fortschreitet. Blutdruck, Blutfettwerte und Blutzucker müssen fallen, Raucher sollen von ihrem Laster lassen. In bestimmten Fällen sind auch Medikamente nötig.

Quelle: Apothekenmagazin Gesundheit

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