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Gesundheit
Brustkrebs: Höheres Risiko durch Übergewicht, Alkohol und Hormontherapie

Brustkrebs

Brustkrebs (Abb.: Eraxion | Bigstock)

Die Lebensführung hat großen Einfluss auf Krebsentstehung – schon zwei Drinks am Abend können das Risiko für Brustkrebs deutlich erhöhen. Auch die Hormontherapie in den Wechseljahren stellt eine Risiko dar.

ICD-10: C50 Mammakarzinom

Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe

Lesezeit: 2 Minuten

Übergewicht erhöht das Risiko für Brustkrebs ungewöhnlich stark. Normalerweise müssen von tausend Frauen heute statistisch gesehene 27 damit rechnen, Brustkrebs zu bekommen. Zwanzig Kilo Übergewicht lässt pro tausend Frauen 45 mehr erkranken, sagt Dr. Manfred Steiner, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

Brustkrebsrisiko Alkohol

Auch Alkohol ist an der Krebsentstehung beteiligt: „Zwei alkoholische Drinks am Tag führen immerhin bei 27 Frauen mehr zum Brustkrebs“, so Steiner, der mit diesen Zahlen auch die Angst von Frauen mit Wechseljahresbeschwerden vor einer Hormontherapie relativiert.

Hormontherapie als Risiko

Eine jüngst veröffentlichte und heftig diskutierte Studie der amerikanischen Women´s Health Initiative (WHI) hatte nachgewiesen, dass von 1000 Frauen unter Hormontherapie zehn mehr als üblich mit Brustkrebs rechnen müssen. Wenn bei besonders starken Beschwerden Hormone trotzdem noch verordnet werden, sollte die Behandlung auf jeden Fall von einer gesunden Lebensführung begleitet sein.

Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

Im Artikel erwähnte Experte

Dr. med. Manfred Steiner – Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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