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Gesundheit
Brustkrebs: Erhöht eine Abtreibung wirklich das Risiko?

Brustkrebs

Brustkrebs (Abb.: Eraxion | Bigstock)

Obwohl mehrere Studien einen Zusammenhang zwischen Abtreibungen und Brustkrebs ermittelt haben, bleiben Krebsforscher skeptisch, was die Kausalität angeht.

ICD-10: C50 Mammakarzinom

Ärztliche Anlaufstellen: Gynäkologe

Lesezeit: 1 Minuten

Einfluss von Abtreibungen auf Tumorbildung umstritten: „Risikofaktor Nummer eins für Brustkrebs bei jungen Frauen ist die Vererbung“, sagt Prof. Dr. Marion Kiechle vom Münchner Klinikum Rechts der Isar in der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau. Damit reagiert sie auf eine neu ausgebrochene Debatte über den Einfluss von Schwangerschaftsabbrüchen auf die Entstehung von Tumoren der Brust. In mehreren Studien war ermittelt worden, dass sich für Frauen unter 18 und über 30 Jahren nach einer Abtreibung das Brustkrebsrisiko verdoppelt.

Krebsforschungszentrum skeptisch

Auch das Deutsche Krebsforschungszentrum steht diesen Zahlen skeptisch gegenüber und verweist auf andere Studien, die keine Zusammenhänge von Abtreibungen und Brustkrebs gefunden hatten. Der aktuelle Forschungsstand spricht demnach vor allem dafür, Frauen aus Familien, in denen Brustkrebs bereits vorgekommen ist, eine erhöhte Vorsicht ans Herz zu legen. Eine hoch effektive Methode zur frühzeitigen Erkennung ist, zu lernen, die Brust selbst und regelmäßig abzutasten.

Quelle: Apotheken Umschau

Im Artikel erwähnte Experten

Prof. Dr. med. Marion Kiechle – Direktorin der Frauenklinik rechts der Isar, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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