• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen

Gesundheit
Gesundheitsforscherin: Frauen zu oft grundlos beim Arzt

Kind beim Arzt

Kind beim Arzt (Foto: Tsikhan | Bigstock)

Frauen sind möglicherweise medizinisch überversorgt. Jedenfalls nehmen schon junge Mädchen deutlich mehr Schmerzmittel ein als die Jungen.

Lesezeit: 1 Minuten

Mütter sollten ihre Töchter nicht zum Arzt schicken, nur weil diese zum ersten Mal ihre Regel haben. Damit beginnen schon Mädchen ihre Fruchtbarkeit als potentiell krankheitsbehaftet zu sehen. „Niemand käme auf die Idee, einen Jungen nach dem ersten Samenerguss zum Urologen zu schicken, damit der den Hoden und die Penislänge misst“, macht die Bremer Gesundheitsforscherin Professor Petra Kolip im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau das Überflüssige mancher Arztbesuche deutlich.

Sind Frauen überversorgt?

Eine Studie ergab, dass 19 Prozent der 13- bis 16-jährigen Mädchen Schmerzmittel nahmen, aber nur vier Prozent der Jungen. Die Überversorgung setze sich fort über Schwangerschaft und Geburt bis zu den Wechseljahren, kritisiert die Gesundheitsforscherin. „Der kleine Unterschied besteht auf allen gesellschaftlichen Ebenen – deshalb auch im Medizinbetrieb.“

Im Artikel erwähnte Experten: Prof. Dr. Petra Kolip – Prävention und Gesundheitsförderung an der Universität Bielefeld
« Mit Bluthochdruck keinen Kraftsport treiben
» Wechseljahre: Trotz Krebsrisiko werden noch immer Hormone verordnet