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Gesundheit
Dreister Abrechnungsbetrug: KKH deckt über 1.000 Fälle auf

Abrechnungsbetrug

Die KKH deckt Abrechnungsbetrug auf (Foto: Guzel Studio | Shutterstock)

Auf rund 1 Millarde Euro belaufen sich nach Schätzungen, die durch Abrechnungsbetrug verursachten Schäden bei den deutschen Krankenkassen. Grund genug, für die Kassen, den Ärzten ein wenig genauer auf die Finger zu schauen.

Die KKH hat heute die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr veröffentlich. Allein 1.042 Betrugsfälle konnte man 2008 aufdecken.

Die Täter

  • 279 Krankengymnasten und Physiotherapeuten
  • 233 Ärzte
  • 105 Häusliche Pflege
  • 54 Apotheken
  • 54 Optiker
  • 52 Zahnärzte

1 Millione Euro allein 2008

Von der Schadenssumme, die laut KKH etwa eine Million Euro umfasst, konnten 400.000 Euro bereits wieder eingetrieben werden.

Seit 2001 hat die KKH durch eigene Nachforschungen insgesamt über 7000 Fälle von Abrechnungsbetrug aufgedeckt. In Bezug auf die Höhe der finanziellen Schäden sind die Optiker mit über 200.000 Euro Spitzenreiter. Es folgen die Ärzte mit rund 112.000 Euro und die Apotheker mit knapp 112.000 Euro.

Studie zum Abrechnungsbetrug in Zusammenarbeit mit der Universität Hannover

Um Betrug und Manipulation zukünftig besser vorbeugen zu können, hat die KKH eine empirische Studie der Universität Hannover für den Zeitraum 2007/2008 initiiert. Damit liegt erstmals eine umfassende Ausarbeitung zu diesem Thema vor, die Möglichkeiten für gezielte Präventionsstrategien aufzeigt. „Die Untersuchungsergebnisse machen deutlich, dass sich die Prävention verbessern lässt, wenn in der gesetzlichen Krankenversicherung im Abrechnungsbereich durchgängig ein hohes Kontrollniveau eingehalten wird“, sagt der Verfasser der Studie, Professor Dr. Bernd-Dieter Meier, Kriminologe an der Juristischen Fakultät der Leibniz Universität Hannover. „Notwendig sind eine stärkere personelle Ausstattung der Fehlverhaltensbekämpfungsstellen, die Intensivierung der Zusammenarbeit mit den anderen Kassen und den Kassenärztlichen Vereinigungen sowie ein konsequentes Vorgehen bei der Anzeigeerstattung.“

Ergänzungen?

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