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Gesundheit
Ebola: Enorme Angst vor der Todesseuche auch in Deutschland

Wie real ist die Ebola-Gefahr für Deutschland?

Wie real ist die Ebola-Gefahr für Deutschland? (Foto: Johan Larson | Shutterstock)

Ebola ist weit weg und ein rein afrikanisches Problem – so schien es noch vor wenigen Wochen. Doch die Krankheit ist längst in Europa angekommen.

Lesezeit: 3 Minuten

Der Fall einer spanischen Krankenschwester, die sich bei der Arbeit auf einer modernen und vermeintlich sicheren Isolierstation angesteckt hatte, weckt auch hierzulande Befürchtungen vor einer Epidemie. Die Experten beruhigen zwar und erwarten – aufgrund der gut organisierten deutschen Seuchenabwehr – allenfalls Einzelfälle. Das Angstlevel in der Bevölkerung bleibt dennoch noch.

58 Prozent fürchten Ebola-Ausbruch in Deutschland

So hat etwa die Krankenversicherung Central eine Umfrage durchführen lassen, die zu beunruhigenden Ergebnissen kommt. Immerhin 58 Prozent der deutschen Bevölkerung fürchten, dass die todbringende Infektionskrankheit auch hierzulande ausbrechen wird. 69 Prozent der Befragten fordern daher ein Reiseembargo für westafrikanische Länder. In das gleiche Horn bläst eine aktuelle Studie der britischen Lancaster-Universität, die die Wahrscheinlichkeit einer Ebola-Infektion in Frankreich mit 75 Prozent beziffert.

Dr. Markus Homann, der verantwortliche Gesundheitsexperte der Central beruhigt jedoch: „Deutschland verfügt über hochspezialisierte Kompetenzzentren zur Behandlung von lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten mit speziell geschultem und regelmäßig übendem Personal. Zudem sind hierzulande neben der sicheren Isolierung und Versorgung alle Voraussetzungen zur Nachverfolgung von möglichen Kontaktpersonen gewährleistet.“

Schematische Darstellung des Ebola-Virus

Schematische Darstellung des Ebola-Virus (Foto: Designua | Shutterstock)

Süd- und Osteuropa als Einfallstor für Ebola

Weniger günstig dürfte es in Südeuropa aussehen. Die Gesundheitssysteme der Krisenländer – allen voran Griechenlands – sind geschwächt und dürften eine größere Zahl von Infizierten kaum bewältigen können. Man kann nur hoffen, dass eventuell Seuchenherde dort ernster genommen werden als in Westafrika. Ohne Unterstützung der reichen europäischen Länder könnte Süd- und Osteuropa sonst schnell zum Brückenkopf für Ebola werden. Hat sich die Seuche dort festgesetzt, lässt sich ein Überspringen auf andere Länder kaum vermeiden. Ist doch die Mobilität in Europa wesentlich höher als in Westafrika.

Das schreiben Andere über Ebola:


Medizinjournalist


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