Gesundheit
Studie: Einsamkeit erhöht das Risiko für Bluthochdruck

Einsamkeit lässt den Blutdruck steigen

Einsamkeit lässt den Blutdruck steigen (Foto: Elnur | Bigstock)

Übergewicht, Bewegungsmangel, Tabakrauch und Alkoholkonsum – die „Sünden“, die zu Bluthochdruck führen sind schnell bekannt. Doch diese Aufzählung ist keinesfalls vollständig.

Einsamkeit als Bluthochdruck-Risiko

Auch Einsamkeit kann das Risiko für Bluthochdruck und vaskuläre Erkrankungen erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommen jedenfalls amerikanische Forscher in ihrer Studie. Die Wissenschaftler der Universität von Chicago haben ermittelt, dass der Blutdruck einsamer Menschen um bis zu 30 mmHg – gegenüber dem sozial gut vernetzter Patienten – erhöht ist.

Einsame Menschen erleiden häufiger Schlaganfälle und Herzinfarkte

Je älter Menschen werden, desto höher ist – der Studie zufolge – der Einfluss sozialer Kontakte auf den Blutdruck. Auch das Risiko, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiten, ist bei einsamen Menschen deutlich erhöht.

Quelle: Apotheken Umschau 7/2006 B

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