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Gesundheit
Herzinfarkt: Die Zahl der Todesfälle sinkt

Effektive Therapie, nicht gesündere Lebensweise der Grund

Immer weniger Menschen sterben in Deutschland am Herzinfarkt. Zwar ist das plötzliche Versagen der Blutpumpe immer noch häufigste Todesursache, jedoch sind die absoluten Zahlen – besonders bei Männern – seit 1980 um deutlich mehr als ein Drittel gesunken. Wie die Apothekenzeitschrift „Gesundheit“ berichtet, starben noch 1980 von 100.000 Einwohnern 175 am Herzinfarkt. 1998 waren es nur noch 102. Der Rückgang bei den Frauen fiel weniger dramatisch aus, mit 102 Infarkt-Toten unter 100.000 Einwohnern waren sie 1980 allerdings auch deutlich besser dran als die Männer.

1998 war ihr Anteil auf 88 Infarkt-Tote gesunken – der Abstand zu den Männern ist also nicht mehr besonders groß. Forschung und Mediziner scheinen sich allerdings weitaus engagierter gegen den Herzinfarkt zu stemmen, als die breite Mehrheit der Bevölkerung. Frühere Behandlung, Herzkatheter, Medikamente die Blutgerinsel auflösen und andere, die das Herz effektiv schützen, sind hauptsächlich für den Rückgang verantwortlich. Eine gesündere Lebensweise – weniger rauchen, weniger Fett, mehr Kohlenhydrate, mehr Bewegung – könnte den Infarkt-Tod weiter zurückdrängen. Leider machen dabei zu wenig Menschen mit. Bei Frauen unter 50 Jahren hat sich die Zahl der Herzinfarkte sogar erhöht. Wahrscheinliche Ursache: Es gibt mehr Raucherinnen.

Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

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