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Gesundheit
Hirnschrittmacher für Zwangserkrankte

Parkinsontherapie auf neuen Wegen

Der in der Behandlung des Morbus Parkinson („Schüttellähmung“) erfolgreich eingesetzte Hirnschrittmacher wird für die Therapie von besonders schweren Zwangserkrankungen erprobt, berichtet das Apothekenmagazin Gesundheit. Professor Volker Sturm, klinischer Direktor der Klinik für Stereotaxie und funktionelle Neurochirurgie der Universität Köln, hat bisher acht Patienten so behandelt. „Von den fünf Angst- und Zwangspatienten, die längere Zeit therapiert wurden, sind drei so gut wie geheilt“, berichtet er.

Die anderen befänden sich auf dem Weg der Besserung. Menschen mit Zwangsstörungen wiederholen bestimmte, selbst als unsinnig erkannte Handlungen, manchmal bis zur Erschöpfung. Sie waschen sich, bis die Haut blutet, oder finden etwa keinen Schlaf, weil sie immer wieder das Haus kontrollieren. Zwar ist vielen Betroffenen heute mit speziellen Psychotherapien besser als früher zu helfen, bei etwa 20 Prozent bleiben diese Behandlungen aber erfolglos.

Das Apothekenmagazin Gesundheit 2/2004 liegt in vielen Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

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