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Gesundheit
Wechseljahre: Trotz Krebsrisiko werden noch immer Hormone verordnet

Wechseljahre

Wechseljahre (Foto: Rustle | Bigstock)

Obwohl inzwischen mehrere Studien die Gefahren der Hormonersatztherapie in den Wechseljahren zutage gefördert haben, wird sie noch oft verordnet.

Lesezeit: 1 Minuten

Viele Ärzte ignorieren neue Erkenntnisse: Die Verschreibungen von Hormonpräparaten in den Wechseljahren sind zwar um knapp zwanzig Prozent zurück gegangen. Doch das ist angesichts der neuen Erkenntnisse über die Nebenwirkungen viel zu wenig, kritisiert die Pharmazeutin Dr. Anette Zawinell vom Wissenschaftlichen Institut der AOK laut dem Apothekenmagazin Senioren Ratgeber: „Eine echte Kehrtwende bei der Zahl der Verordnungen lässt auf sich warten.“ Im vergangenen Jahr haben Ärzte täglich zwei Millionen Frauen mit Hormonen behandelt.

Risikoerhöhung für Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Studien haben aber gezeigt: Über Jahre eingenommen, erhöhen die Hormone das Risiko, für Brustkrebs, Gebärmutterschleimhautkrebs, Herzinfarkt und Venenthrombosen. Nur bei wenigen Frauen überwiegt der Nutzen die Risiken. Dies kann der Fall sein bei sehr starken Wechseljahresbeschwerden und besonders hohem Risiko für Osteoporose.

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