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Gesundheit
Inkontinenz: Vorbeugende Gymnastik sinnlos

Ist die Blase schon geschwächt, hilft aber gezieltes Training sehr

Unbeabsichtigter Urinabgang („Harninkontinenz“) lässt sich nicht mit vorbeugender Gymnastik verhindern. Ist aber schon eine Blasenschwäche eingetreten, sind therapeutische Beckenbodenübungen wichtig. Das sind die Erfahrungen von Prof. Dr. Dietrich Gonnermann, Leitender Arzt der Urologischen Abteilung am Kontinenzzentrum im Allgemeinen Krankenhaus Altona, Hamburg. Im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau betont er, wichtig sei „normale sportliche Bewegung und Fitness“.

Wer vorbeugen will, soll etwa auf das Rauchen verzichten, weil chronischer Husten den Beckenboden belastet. Außerdem soll der Stuhlgang nicht unnötig hinausgezögert werden. Gonnermann: „Langes Zurückhalten ist eher schädlich.“ Dies gelte auch, wenn es als Mittel zum Blasentraining dienen solle. „Wer vorsorglich zwischendurch zur Toilette geht und sich entleert, handelt vernünftiger.“ Nach Schätzungen der Deutschen Kontinenzgesellschaft leiden rund drei Millionen Deutsche an einer Blasenschwäche.

Das Apothekenmagazin Apotheken Umschau 2/2006 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

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