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Gesundheit

Nicht jedes Zittern ist Parkinson

Häufigste Form des „Tremor“ ist gutartig, wenn auch sehr lästig

Nicht jeder, der ein Zittern seiner Hände, Arme oder Beine feststellt, muss fürchten, an der Parkinsonschen Krankheit zu leiden. „Schätzungsweise vier Millionen Menschen leiden unter essentiellem Tremor“, sagt der Münchner Neurologe Prof. Andres Ceballos-Baumann im Apothekenmagazin Senioren Ratgeber. Tremor ist der medizinische Ausdruck für Zittern. „Essentiell“ nennen Ärzte den Tremor, dessen Ursache bis heute unklar ist.

Die gute Nachricht dabei: Diese Form des Zitterns führt nicht zum körperlichen und geistigen Verfall und bedroht das Leben nicht. Ceballos-Baumann rät jedem Betroffenen, für die Diagnose einen erfahrenen Neurologen aufzusuchen. Verantwortlich für das Zittern können auch Medikamente, Stress, Schilddrüse, Erschöpfung oder Alkoholentzug sein – entsprechend sind sie behandelbar. Auch gegen den „essentiellen Tremor“ gibt es Hilfe. Sie muss allerdings individuell ermittelt und angepasst werden. Gelegentlich kann es aber lange dauern, bis die richtigen Mittel gefunden sind.

Das Apothekenmagazin Senioren Ratgeber 1/2006 liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.

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