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Gesundheit

Nicht nur Lungenkrebs: Rauchen erhöht Risiko für viele Krebsarten

Rauchen

Rauchen erhöht das Risiko für viele Krebsarten (Foto: Marko Aliaksandr | Bigstock)

Neben Lungenkrebs werden auch viele andere Tumore von Tabakschadstoffen mitverursacht.

Lesezeit: 2 Minuten

Lungenkrebs geht zu 85 Prozent auf das Rauchen zurück, ist aber nur die Tumorart, die durch Tabak am sichersten verursacht wird. Bei zahlreichen anderen Organkrebsen spielt Rauchen ebenfalls eine entscheidende Rolle. „Jährlich sterben mehr als 110.000 Menschen an tabakbedingten Erkrankungen“, sagt Dr. Martina Pötschke-Langer, Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg, im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.

Viele Krebserkrankungen gehen auf das Rauchen zurück

Ein ursächlicher Zusammenhang besteht auch bei vielen anderen Krebsarten. Nicht zu vergessen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfälle, chronische Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Asthma, COPD, Impotenz und Unfruchtbarkeit gehören ebenfalls zu den Tabakfolgen. Trotzdem wächst der Tabakindustrie weiterhin eine treue Kundschaft heran: „Deutschlands Jungendliche sind nach wie vor Weltspitze, was den blauen Dunst betrifft“, weiß die Heidelberger Expertin. 24 Prozent der Jungen und 23 Prozent der Mädchen im Teenageralter rauchen täglich.

Rauchen erhöht das Risiko für folgende Krebserkrankungen:

  • Lungenkrebs
  • Kehlkopfkrebs
  • Magenkrebs
  • Speiseröhrenkrebs
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Leberkrebs
  • Nierenkrebs
  • Blasenkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Rachenkrebs
  • Mundkrebs
  • Nasenkrebs

Allein an Lungenkrebs erkranken jährlich etwa 54.000 Menschen – allein in Deutschland. Damit gehört Lungenkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen hierzulande.

Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau

Im Artikel erwähnte Experten

Dr. med. Martina Pötschke-Langer – Leiterin der Stabsstelle Krebsprävention des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg

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