Gesundheit
Rheuma: Bei Infekten Vorsicht mit Selbsttherapie mit „Immunstimulanzien“

Rheumatiker

Rheumatiker sollten mit Immunstimmulanzien vorsichtig sein (Foto: RomarioIen | Shutterstock)

Auch pflanzliche „Immunstimulanzien“ können Rheuma verschlimmern

Springt ein Erkältungsvirus in der Familie oder unter Kollegen von einem zum anderen, ist es für die noch Gesunden sinnvoll, sich mit einem Medikament zu schützen, welches das Immunsystem in Hab-acht-Stellung bringt. „Immunstimulanzien“ oder „Immunmodulatoren“ heißen diese Mittel, die es auch ohne Rezept zu kaufen gibt und deren Wirkung gut belegt ist.

Angriff auf das körpereigene Gewebe

In der Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau mahnt der Experte Dr. med. Ulf Beyersdorff Menschen mit einer Autoimmun-Erkrankung wie Gelenkrheuma aber, mit diesen Mitteln vorsichtig zu sein. Denn bei ihnen greift das überaktive Immunsystem aus ungeklärter Ursache körpereigenes Gewebe an. Medikamente, die das Immunsystem stimmulieren, könnten dann einen Erkrankungsschub auslösen. Bei Gelenkbeschwerden, die auf Überlastung und nicht auf Entzündung zurückgehen, gilt dies aber nicht.

Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“

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