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Gesundheit

Schlaganfall: Betroffene verkennen den Ernst der Lage zur spät

Viele warten zu lange ab, weil ein Schlaganfall nicht weh tut

Schlaganfälle stehen auf der Liste der Todesursachen in Deutschland auf Platz drei, und sie sind in Deutschland die häufigste Ursache für Behinderungen. Obwohl jährlich etwa 150.000 Bundesbürger der Schlag trifft, ist das Wissen über die Krankheit immer noch erschreckend gering. Wie die Apothekenzeitschrift „Gesundheit“ berichtet, wußten bei einer repräsentativen Umfrage 57 Prozent der Befragten nicht, dass es Warnsignale gibt, bei denen die Betroffenen sofort ins Krankenhaus sollten.

„Weil ein Schlaganfall in den meisten Fällen nicht weh tut“, so der Erlanger Neurologe und Epidemiologe Dr. Peter Kolominsky-Rabas, „halten Patienten ihre Symptome, wie Taubheitsgefühl in Händen und Beinen oder Doppelbilder vor den Augen, nicht für lebensbedrohlich. Sie warten ab, ob sie von selbst verschwinden.“ Ein fataler Irrtum: Im Schnitt stirbt jeder fünfte Betroffene innerhalb der ersten vier Wochen. Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Das ist die große Erkenntnis der vergangenen 15 Jahre: Je früher ein Patient in der Klinik ist, desto besser sind seine Überlebenschancen und desto eher darf er darauf hoffen, ohne große Behinderungen davonzukommen.

Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

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