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Gesundheit

Schweinegrippe: Erst kamen die Symptome, dann der Tod

Deutschland hat seinen elften Todesfall unter Beteiligung der Schweinegrippe (H1N1) zu beklagen. Eine 55-jährige Frau ist am Samstag in der Uni-Klinik Düsseldorf verstorben. Die Patienten wurde zur Behandlung ihrer Schweinegrippe Infektion aus dem Iran eingeflogen.

Neue Todesfälle: Schweinegrippe Symptome & Vorerkrankungen

Allerdings lagen – wie bei den meisten anderen Todesfällen – bei der Frau mehrere zusätzliche Belastungsfaktoren vor. Neben einer chronischen Vorerkrankung litt die Patientin unter einer bakteriellen Infektion.

Von einem weiteren Schweinegrippe-Fall mit dramatischem Ausgang wird seit heute berichtet. Eine 15jährige Schülerin aus Kassel starb offenbar ohne Vorerkrankungen innerhalb weniger Stunden an der Infektion. Die Patienten wurde mit Schweinegrippe Symptomen in eine Kinderklinik eingeliefert. Offenbar hatte die Infektion auf den Herzmuskel übergegriffen und somit den raschen Tod des jungen Mädchens verursacht.

Schweinegrippe: Trotz stabiler Symptome Impfung empfohlen

Trotz der Tatsache, dass die Symptome der Schweinegrippe in den meisten Fällen mit denen der herkömmlichen Grippe korrespondieren und die meisten Patienten die Infektion innerhalb weniger Tage ohne Folgeschäden überstehen, raten Gesundheitsexperten und führende Politiker zur Impfung gegen H1N1.

Gerade vor dem Hintergrund, dass die saisonale Grippe noch nicht aktiv ist, wird dazu geraten, zunächst die H1N1-Schutzimpfung und dann die herkömmliche Grippeimpfung vorzunehmen.

Die Impfung eines großen Bevölkerungsanteils ist auch ein Schutz vor gefürchteten Virusmutation. Während die Schweinegrippe bisher eine geringere Mortalitätsrate als die herkömmliche Grippe zeigt, könnten neue Virenstämme, die aus einer Verbindung der saisonalen Grippe und der Schweinegrippe entstehen, deutlich stärkere Symptome und schwerere Krankheitsverläufe mit sich bringen.

Schweinegrippe Symptome

Da die Symptome der Schweinegrippe kaum von denen der herkömmlichen Grippe zu unterscheiden sind, muss der Nachweis einer Infektion immer über einen Test (PCR-Verfahren) erfolgen. Die saisonale Grippeaktivität ist derzeit allerdings vergleichsweise gering, so dass Grippesymptomen immer die Verdachtsdiagnose auf Schweinegrippe steht.

Im Gegensatz zu Osteuropa wird hierzulande flächendeckend getestet. Die Schweinegrippe zählt zu den meldepflichtigen Infektionskrankheiten und das Robert-Koch-Institut veröffentlicht jede Woche die Zahl der Neuinfektionen. Die letzten Zahlen zeigten einen starken Anstieg der Neuinfektionen auf ein Niveau knapp unterhalb des bisherigen Hochs aus dem Juli dieses Jahres.

Hinweis: Wer die typischen Symptome der Schweinegrippe (plötzlich hohes Fieber, Halsschmerzen, trockener Husten, Abgeschlagenheit) bei sich beobachtet, sollte umgehend einen Arzt konsultieren. Es empfiehlt sich die vorherige telefonische Kontaktaufnahme, um eine Weitergabe des Erregers zu vermeiden.

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