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Gesundheit
Schweinegrippe: Impfstoff in Kanada wegen Schockgefahr zurückgerufen

In Deutschland wurde er von Anfang an kontrovers diskutiert. Der mit einem Wirkverstärker ausgestattete Impfstoff Pandemrix von GlaxoSmithKline wird zur Massenimmunisierung der deutschen Bevölkerung eingesetzt. Lediglich für Schwangere und einen Teil der Beamten und Soldaten wird ein anderer Impfstoff ohne Wirkverstärker eingesetzt.

In Kanada musste der Hersteller jetzt eine Charge des Impfstoffs Arepanrix zurückrufen. Dieser ist zu Pandemrix zwar nicht identisch. Die beiden Impfstoffe ähneln sich dem Hersteller zufolge aber sehr.

Häufung allergischer Reaktionen

In Kanada hatten sich offenbar allergische Reaktionen auf den Impfstoff gehäuft. Diese können im Extremfall zu einem sogenannten anaphylaktischen Schock führen, der extreme Lebensgefahr für den Patienten bedeutet.

GlaxoSmithKline beruhigt aber. Von den insgesamt in Kanada ausgelieferten 7,5 Millionen Impfdosen seien nur etwa 172.000 betroffen. Der deutsche Impfstoff Pandemrix sei von der Rückrufaktion nicht betroffen. GlaxoSmithKline wolle nun untersuchen, was in Kanada passiert sei, betonte aber erneut die hohe Sicherheit des Impfstoffs.

Schweinegrippe Impfung: Umstrittener Wirkverstärker

Der Wirkverstärker in der Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe ist vor allem wegen seiner erhöhten Rate an Nebenwirkungen umstritten. Allerdings ermöglicht es gerade dieser Zusatzstoff, im Falle einer Pandemie schnell ausreichende Mengen an Impfstoff herzustellen. Durch den Wirkverstärker kann nämlich die Virusmenge, die pro Impfdosis eingesetzt werden muss, deutlich reduziert werden.

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