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Gesundheit
Schweinegrippe Impfung: Jetzt werden doch Alle geimpft

Zwar läuft die bundesweite Impfaktion gegen die Schweinegrippe bereits seit ca. vier Wochen. Allerdings hat man sich bisher vor allem auf chronische Kranke, medizinisches Personal und andere besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen konzentriert. Ab jetzt soll die Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe aber allen Bürgern zugänglich sein.

Die ständige Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts hat dahingehend auch ihre Impfempfehlung erweitert. Die Impfung gegen das H1N1-Virus wird nun allen Personen ab einem Alter von 6 Monaten empfohlen.

Schwangere: Impfung ohne Wirkverstärker empfohlen

Den besonders gefährdeten Patientengruppen (chronische Kranke, Kinder und Schwangere) rät die Impfkomission aber weiterhin zu einer Nutzen-Risiko-Abwägung. Insbesondere Schwangeren wird die Impfung mit einem nicht mittels Adjuvanz verstärktem Impfstoff empfohlen. Zwar bestünden derzeit keine Sicherheitsbedenken bei den zugelassenen verstärkten Impfstoffen, aber die vorliegenden Erfahrungen mit diesen Wirkstoffen und schwangeren Patientinnen seien nicht sehr „umfangreich“.

Hygiene wichtiger Bestandteil der Seuchenvorsorge

Die Impfkommission betont über die Schutzimpfung hinaus weitere Maßnahmen zur Infektionsvorsorge. Vor allem der Händehygiene und dem rücksichtsvollen Umgang (Niesen, Husten) kämen weiterhin eine hohe Bedeutung in der Seuchenprophylaxe zu.

Schweinegrippe Impfung

Die Schweinegrippe Impfung wird in Deutschland kontrovers diskutiert. War zu Beginn der Schweinegrippe-Pandemie das Interesse an einem Impfschutz groß, haben die vergleichsweise harmlosen Symptome und der milde Verlauf der Krankheit des Interesse an der Schutzimpfung abebben lassen.

Der in Deutschland eingesetzte Impfstoff Pandemrix stand vor allem wegen seines Wirkverstärkers in der Kritik. Dieser – so die Kritiker – sei nicht hinreichend erprobt und könne unerwartete Nebenwirkungen und schwer abschätzbare Spätfolgen auslösen. Bislang sind die Erfahrungen mit Pandemrix in Deutschland allerdings durchweg gut.

Wirkvertärker

Wirkverstärker werden vor allem deshalb eingesetzt, um im Pandemiefall schnell große Mengen an Impfstoff zur Verfügung stellen zu können. Für eine Impfdosis mit Wirkverstärker wird wesentlich weniger Virusmaterial benötigt, als das bei einem unverstärkten Impfstoff der Fall ist.

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