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Gesundheit

Schweinegrippe: Symptome, Krankheit auf dem Vormarsch

Kurz nach der Verfügbarkeit des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe sind auch in Deutschland die Fallzahlen wieder steigend. Insgesamt 22.936 Menschen sind laut Robert-Koch-Institut bisher in Deutschland an der Schweinegrippe erkrankt. Zwei Todesfälle mit H1N1-Beteiligung sind bisher bekannt. Im Gegensatz zur Anfangsphase der Pandemie sind die meisten Neuninfektionen in Deutschland erworben.

Die Symptomatik der Schweinegrippe in Deutschland stellt sich im Vergleich zum Beginn der Ausbreitung weitesgehend unverändert dar. Die Mehrzahl der Infektionen verläuft mild und nicht lebensbedrohlich.

Die typischen Symptome der Schweinegrippe

  • zur Beginn der Infektion häufig starke Halsschmerzen
  • spontan auftretendes hohes Fieber
  • trockener Husten
  • allgemeines Schwäche- und Krankheitsgefühl
  • Gliederschmerzen, Appetitslosigkeit
  • teilweise auch Übelkeit, Durchfall, Erbrechen

Schweinegrippe Symptome vs. Grippe Symptome

Die Symptome unterscheiden sich kaum von denen der konventionellen Grippe. Die Diagnose „Schweinegrippe“ ist deshalb nur mittels Differentialdiagnose sicherbar. Da sich die saisonale Grippe aber bisher noch nicht in Deutschland ausgebreitet hat, ist im Falle grippeähnlicher Symptome eine Schweinegrippe-Infektion immmer ein Verdachtsdiagnose, die hauptsächlich von einer herkömmlichen Erkältung abzugrenzen ist. Sicher kann ein Verdacht auf Schweinegrippe nur durch einen Test auf den Erreger H1N1 ausgeschlossen werden.

Bei erstem Auftreten von Symptomen Arzt aufsuchen

Patienten mit typischen Grippesymptomen sollten unbedingt einen Arzt aufsuchen. Die Schweinegrippe ist mit antiviralen Medikamenten wie Tamiflu oder Relenza gut therapierbar. Ein frühzeitiger Behandlungsbeginn mildert den Krankheitsverlauf.

Eine Schweinegrippe-Infektion dauert etwa eine Woche. Der Krankheitsverlauf ist somit sogar etwas kürzer als bei der konventionellen Grippe, bei der man mit etwa 10 Tagen rechnet.

Hinweis: Um eine Ansteckung von ärztlichem Personal und Mitpatienten zu vermeiden, empfiehlt es sich, bei einem Verdacht auf eine Schweinegrippe Infektion vorab telefonisch Kontakt auszunehmen. Auch im privaten Umfeld sollten Verdachtspatienten isoliert werden und körperlichen Kontakt zu Gesunden meiden, um eine Ansteckung zu verhindern. Die Hand- und Körperhygiene spielt eine wichtige Rolle bei der Eindämmung der Schweinegrippe-Ausbreitung.

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