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Gesundheit
Schweinegrippe: Weiterhin Kritik an der Impfung

Die Kritik an der Organisation der Schweinegrippe-Impfung ebbt nicht ab. Gab es zunächst Akzeptanzprobleme aufgrund kritischer Medien-berichterstattung, ist nun der Impfstoff knapp. Während sich die bereite Masse der Bevölkerung vermutlich erst ab Dezember impfen lassen kann, steht für Schwangere gar kein spezieller Impfstoff zur Verfügung.

Doch gerade Schwangere sind – wie chronische kranke und immungeschwächte Menschen – besonders gefährdet. Zunächst war geplant, die gesamte Bevölkerung mit dem für Deutschland bestellten Impfstoff Pandemix zu impfen. Nachdem Kritik über unzureichende Erfahrungen mit Schwangeren und mögliche Nebenwirkungen des enthaltenen Wirkverstärkeres (Adjuvanz) laut wurde, hat man offenbar umgeschwenkt, und für Schwangere 150.000 Dosen unverstärkten Impfstoffs bestellt. Bis der geliefert wird, können allerdings noch mehrere Wochen vergehen.

Impfaktion: Kritik der Oposition

Vor allem die Oposition kritisiert die Organisation der Impfaktion heftig. Von Schlamperei und mangelhaftem Krisenmanagement ist die Rede.

Anm.d.Red.: Auch wenn der Einsatz eines Impfstoffs mit Wirkverstärker in der aktuellen Situation umstritten ist, war diese Wahl in der ersten Phase der Pandemie vermutlich sinnvoll. Wirkverstärker ermöglichen es, den Impfstoff deutlich schneller in großen Mengen herzustellen. Die benötigte Virusmenge pro Impfdosis kann durch den Wirkverstärker deutlich reduziert werden.

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