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Gesundheit

Schweinegrippe wirklich auf dem Rückzug?

Das Robert-Koch-Institut hat heute neue Zahlen zur Ausbreitung der Schweinegrippe (H1N1) vorgelegt und die geben durchaus Anlass zur Hoffnung. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ist von rund 45.000 in der Vorwoche auf 23.500 regelrecht eingebrochen. In keinem der 16 Bundesländer war ein Anstieg der Schweinegrippe-Neuinfektionen zu verzeichnen.

Die Gesamtzahl der H1N1-Infektion seit Beginn der Pandemie im Frühsommer dieses Jahres wird damit auf 172.627 taxiert. Bislang wurden 61 Todesfälle gemeldet, die in Verbindung mit einer Schweinegrippe-Infektion stehen. Damit weist die Seuche eine deutlich geringere Sterberate auf als etwa die saisonale Grippe.

Schweinegrippe: Fallzahl geht zurück

Der sogenannte Praxisindex, der die Aktivität akuter Atemwegsinfektionen misst, ist im Vergleich zu den Vorjahren weiterhin deutlich erhöht. Während die saisonale Grippe den Index üblicherweise erst nach der Jahreswende ansteigen lässt, hat die Schweinegrippe dafür gesorgt, dass er bereits im November sein vorläufiges Hoch markiert. Für die vergangene Woche ist der Index leicht rückläufig.

Die Meldepflicht für die Schweinegrippe wurde vor knapp drei Wochen gelockert. Seitdem sind nur noch per Laboruntersuchung gesicherte Fälle meldepflichtig. Verdachtsdiagnosen müssen nicht mehr gemeldet werden.

Während man seitens des Robert-Koch-Instituts offenbar davor ausgeht, dass die Schweinegrippe Pandemie ihren Scheitelpunkt überschritten hat, warnen andere Gesundheitsexperten vor einer frühzeitigen Entwarnung. Die Gefahr eine neuen Ansteckungswelle bestehe weiterhin.

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