Gesundheit
Stillen senkt das Brustkrebs-Risiko

Brustkrebs in Asien und Afrika viel seltener

Säuglinge profitieren vom Stillen. Aber auch die Mütter gewinnen dabei. Je länger sie stillen, umso seltener erkranken sie an Brustkrebs, berichtet das Apothekenmagazin Gesundheit. Ein internationales Forscherteam konnte das anhand der Daten von fast 150.000 Müttern nachweisen. Mit jedem Jahr, das eine Frau stillte, sank ihr Risiko, Brustkrebs zu bekommen, um 4,3 Prozent. Studien des Deutschen Krebsforschungszentrums von vor zwei Jahren ergaben sogar noch eine etwas stärkere Schutzwirkung. Frauen in der westlichen Welt bekommen fast fünfmal häufiger Brustkrebs als in Asien und Afrika, wo langes Stillen weitgehend selbstverständlich ist. Wie der Milchfluss vor Krebs schützt, ist noch unbekannt.

Quelle: Apothekenzeitschrift „Gesundheit“

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