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Medizingeschichte
Studie: Kolumbus brachte Syphilis nach Europa

Historische Syphilis-Behandlung mit Guayaco im Jahre 1570

Historische Syphilis-Behandlung mit Guayaco im Jahre 1570 (Abb.: Everett Historical | Shutterstock)

Bei vielen Krankheiten ist die ursprüngliche Entstehung und Ausbreitung nur unzureichend erforscht. Bei der Geschlechtskrankheit Syphilis ist man jetzt ein Stück weiter.

Lesezeit: 1 Minuten

Forscher der Emory University in Atlanta gehen nach intensiver Forschung davon aus, dass der Seefahrer Christoph Kolumbus und seine Crew Syphilis – oder zumindest eine früh Vorform davon – nach Europa gebracht haben. Untersuchungen an den Skeletten der Seemänner haben einen Befall durch das Bakterium Treponema pallidum – den Syphilis-Erreger – ergeben.

Syphilis-Epidemie bereits 1495

Man geht allerdings davon aus, dass die Syphilis damals noch nicht durch Sexualkontakte übertragen wurde, sondern sich erst später in Europa in diese Richtung entwickelt hat. Bereits im Jahre 1495 gab es in Europa die erste gut dokumentierte Syphilis-Epedemie.

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