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Ärztepräsident will Gesundheitsförderung als Schulfach

Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Stühle im Flur einer Schule, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der neue Ärztepräsident Klaus Reinhardt will Prävention auf den Lehrplan setzen lassen. „Gesundheitsförderung sollte zu einem Schulfach werden – und zwar schon in der Grundschule“, sagte Reinhardt der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montagsausgabe). „Die Kultus- und Gesundheitsminister der Länder sollten dafür dringend eine konzertierte Aktion auf die Beine stellen. Die Bundesärztekammer würde bereitwillig an solchen Projekten mitarbeiten.“

In der Umgebung tätige Ärzte könnten in den Unterricht eingebunden werden. Der Politik warf Reinhardt Versäumnisse vor. „In Sachen Prävention ist seit dem Präventionsgesetz aus dem Jahr 2015 nicht mehr viel passiert“, sagte der Präsident der Bundesärztekammer. „Prävention braucht deutlich mehr Förderung.“ Das dafür eingesetztes Geld entfalte zwar erst in 10, 20 oder 30 Jahren Wirkung, was „natürlich die Motivation der Politik“ dämpfe. „Aber wir müssen die Gesundheitskompetenz schon der jungen Menschen viel intensiver stärken“, sagte er. Junk- und Fastfood mache „dick und krank“, so Reinhardt wörtlich. „Das müssen wir den jungen Menschen sagen, und zwar am besten in der Schule oder schon im Kindergarten.“

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