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Altmaier: Syrien-Konflikt ohne Einfluss auf Wirtschaftswachstum

US-Präsentation nach Luftschlag am 14.04.2018, über dts Nachrichtenagentur

Foto: US-Präsentation nach Luftschlag am 14.04.2018, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält die Weltwirtschaft für so stark, dass die militärische Eskalation in Syrien ihr kurzfristig nicht schaden wird. Der „Bild“ (Montag) sagte Altmaier auf die Frage, welche Gefahren er jetzt für Weltwirtschaft und deutsche Wirtschaft sieht: „Die Weltwirtschaft ist aktuell sehr robust, das wird aber nur so bleiben, wenn wir Krisen und Kriege verhindern.“ Grundsätzlich sei die Lage in Syrien „eine Tragödie, und Russland trägt dafür die Hauptverantwortung“.

Altmaier bekräftigte: „Wir können Giftgasangriffe durch das Assad-Regime nicht ohne Antwort des Westens hinnehmen.“ Gleichzeitig verteidigte Altmaier aber Deutschlands Nichtbeteiligung an den Militärschlägen: „Nur, weil wir nicht selber Luftschläge ausführen, heißt das nicht, dass wir uns `raushalten`!“, sagte Altmaier zu „Bild“. „Die Bundesregierung bemüht sich auf allen Kanälen, das Morden in Syrien zu stoppen. Wir stehen zur Solidarität des Westens, haben aber andere Aufgaben übernommen als andere, zum Beispiel die Ausbildung der Peschmerga.“ Befürchtungen, dass US-Präsident Donald Trump am Ende nur jene von US-Strafzöllen befreit, die Militärschläge gegen Syrien aktiv unterstützen, hat Altmaier nicht. Gegenüber „Bild“ sagte Altmaier: „Es gibt auch in den USA viele, die keinen Protektionismus wollen, weil er am Ende allen schadet. Die EU muss insgesamt und dauerhaft von den Strafzöllen ausgenommen werden, dafür stehen uns noch äußerst schwierige Verhandlungen bevor, bei denen ich Kommissarin Malmström voll und ganz unterstütze. Wir müssen uns wieder intensiver um das deutsch-US-amerikanische Verhältnis kümmern. Deshalb werde ich regelmäßig in die USA reisen und deutsche Wirtschaftsinteressen wahrnehmen.“

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