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Anti-Spahn-Petition verzeichnet über 160.000 Unterschriften

Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Jens Spahn, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine Petition, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auffordert, einen Monat von Hartz IV zu leben, meldet über 160.000 digitale Unterschriften. Hartz-IV-Empfängerin Sandra S., Initiatorin der Petition, sagte der „Passauer Neuen Presse“ (Freitagsausgabe): „Die Äußerungen von Herrn Spahn, Hartz IV bedeute nicht Armut, haben mich wütend gemacht.“ Spahn fehle es an Verständnis und Empathie.

Trägt Spahn zur Spaltung des Landes bei?

„Mit seinen Äußerungen trägt er weiter zu einer Spaltung des Landes bei. Es gibt Armut in Deutschland, und die hat der Gesundheitsminister verleugnet.“ Spahn solle sich „nicht drücken, sondern den Versuch wagen“, betonte die 40-Jährige. „Vielleicht würde ihn das wachrütteln.“ Der Minister habe sie mittlerweile angerufen, sagt Sandra S. Doch mit diesem Gespräch gebe sie sich nicht zufrieden. „Ich dränge weiter auf ein Treffen mit ihm“, erklärt sie. „Mit einem Anruf und ein paar warmen Worten lasse ich mich nicht abspeisen.“ Bis jetzt warte sie aber noch auf einen Termin. Die Petition hat Sandra S. mit der Überschrift „Herr Spahn, leben Sie für einen Monat vom HartzIV-Grundregelsatz!“ betitelt.

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  • 🕝 Anonymous

    Ich bin voll dafür. In einer alten kalten Wohnung also ca 40 Quadratmeter.
    Warmwasserbeuler das notwendigste und durchgesessene Möbel und Matratze.
    Also genau wie Menschen die sich nicht’s neues leisten können.
    Angepasste Kleidung und Schuhwerk..
    Vor betreten der Wohnung Kontrolle nach Bargeld Kreditkarten sie.
    Ach ja schlechtes Internet wäre auch gut.
    W Land sowieso nicht.
    Auto darf man auch nicht haben.
    Den ganzen Monat Kontrolle das er nicht bescheisst oder jemand der besucht ihm etwas bringt. Sonnst bringt das ja nix.
    Begleitung Einkauf , einfach alles.

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