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Autobranche verteidigt SUV-Boom

Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Parkende Autos in einer Straße, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Für die Automobilindustrie gibt es Zielkonflikt zwischen Klimaschutz und individueller Mobilität. „Unser Ziel ist die klimaneutrale Mobilität 2050. Außerdem werden wir die Klimaziele 2030 erreichen“, sagte Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), dem „Handelsblatt“. Mit modernen Verbrennungsmotoren und neuen Elektroautos ließen sich auch anspruchsvolle Klimaziele erreichen.

„Innovation ist die Lösung, nicht Verbote“, so der VDA-Präsident weiter. Die Menschen wollten mobil bleiben, gerade auch mit dem Auto. Mattes verteidigte zudem den Boom bei SUV. Der überwiegende Teil dieser sportlichen Geländewagen werde in der Klein- und Mittelklasse zugelassen. „Die Debatte wird verkürzt geführt. Große Oberklasse-SUV haben einen Anteil am gesamten SUV-Segment von gerade einmal vier Prozent“, sagte Mattes. Bei SUV sei der Kohlendioxid-Ausstoß von 2008 bis 2018 um 35 Prozent gesenkt worden. Mit 24 Prozent sei die Reduktion bei klassischen Kleinwagen deutlich niedriger ausgefallen. „Die Nachfrage treibt den Markt. Die Kunden wollen diese Modelle“, so der VDA-Präsident weiter. Größere SUV brauche die deutsche Autoindustrie für Exportmärkte wie China und die USA. Obwohl viele Hersteller wegbleiben, habe die in der kommenden Woche beginnende Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) beste Aussichten, zu einem Erfolg zu werden. „Die IAA vereint, anders als andere Automessen, die gesamte Wertschöpfungskette“, sagte Mattes dem „Handelsblatt“. Die Messe werde zur „internationalen Plattform für nachhaltige individuelle Mobilität der Zukunft“, ergänzte er.

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