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24/7 Newsticker
Berliner Verwaltung verpasst Umstellung auf neues Betriebssystem

Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Land Berlin schafft es nicht, seine IT wie geplant zu modernisieren. Um Anforderungen an die Sicherheit zu erfüllen, sollten alle PCs der Berliner Verwaltung und Justiz in den vergangenen Monaten vom Betriebssystem Windows 7 auf das neuere Windows 10 umgestellt werden. Seit Ende November ist es eigentlich sogar verboten, in den Behörden der Hauptstadt Windows 7 zu nutzen.

Der Grund: Am 14. Januar 2020 beendet Microsoft den kostenlosen Support, Sicherheitslücken werden danach nicht mehr automatisch geschlossen. Auf Anfrage der Wochenzeitung „Die Zeit“ teilte die zuständige Senatsverwaltung für Inneres nun jedoch mit, dass noch immer rund ein Drittel der Computer – knapp 28.000 PCs – mit Windows 7 liefen. Bis zum Stichtag im Januar werde die Umstellung bloß „bis zu 85 Prozent“ abgeschlossen sein. Derzeit verhandelt das Land mit Microsoft über einen Supportvertrag, der den Schutz über den 14. Januar hinaus garantieren soll. Intern rechnet man mit Kosten im sechsstelligen Bereich.

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