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24/7 Newsticker

Beschäftigung von Flüchtlingen beim Bund kommt nur schleppend voran

Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Flüchtlinge an einer Aufnahmestelle, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bund und die Bundesbehörden kommen bei der Beschäftigung von Flüchtlingen nur schleppend voran. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, über die die „Bild-Zeitung“ (Donnerstagausgabe) berichtet. Die Antwort zeige, wie viele Flüchtlinge inzwischen beim Bund beschäftigt sind.

Die genaue Frage der Linken-Bundestagsfraktion habe dabei gelautet: „Wie viele Geflüchtete haben seit Januar 2018 ein Beschäftigungs-, ein Ausbildungsverhältnis oder ein Praktikum bei einer Bundesbehörde begonnen?“ Die gelieferten Zahlen der Bundesregierung seien ernüchternd: Zum 01. Januar 2019 seien 13 Frauen und 33 Männer beschäftigt gewesen. Zum Vergleich: am 01. Januar 2018 seien dort 8 Frauen und 28 Männer beschäftigt gewesen, berichtet die „Bild-Zeitung“ unter Berufung auf eigene Informationen. 89 Frauen und 173 Männer seien „in Ausbildung“ gewesen, heißt es in der Antwort weiter. Am 01. Januar 2018 seien es 59 Frauen und 110 Männer gewesen, berichtet die Zeitung weiter. Zudem hätten sich 111 Frauen und 317 Männer „im Praktikum“ befunden, heißt es in der Antwort. Am 01. Januar 2018 seien es 110 Frauen und 296 Männer gewesen, berichtet die Zeitung. Das macht zum Stichtag 01. Januar 2019 zusammen gerade einmal 736 Verträge für Flüchtlinge bei den Bundesbehörden. Zum Vergleich: Am 01. Januar 2018 habe es insgesamt 611 solcher Verträge gegeben, berichtet die Zeitung weiter. „Mit 46 Beschäftigten, gut 260 Azubis und knapp 430 Praktikanten zeichnet sich der Bund nicht gerade durch Übereifer bei der Integration von Flüchtlingen aus. Hier wurden die Appelle von Kanzlerin Angela Merkel nach mehr Engagement ganz offensichtlich nicht richtig gehört“, sagte die stellvertretende Linken-Fraktionschefin Sevim Dagdelen der „Bild-Zeitung“.

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