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Brand in Krefelder Zoo: Mögliche Verursacher melden sich

Feuerwehrmann, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Feuerwehrmann, über dts Nachrichtenagentur

Krefeld (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Brand des Affenhauses im Krefelder Zoo, bei dem mehr als 30 Tiere ums Leben gekommen sind, haben sich mehrere Personen bei der Polizei gemeldet, die als mögliche Verursacher des Brandes in Betracht kommen. „Die Polizei hat die Personen vernommen und wird ihre Angaben überprüfen“, teilten die Beamten am Mittwochnachmittag mit. Zudem erfolge derzeit die Untersuchung des Brandortes mit einem Sachverständigen.

Das Ergebnis werde am Donnerstag erwartet. Da die Verifizierung der Angaben einige Zeit in Anspruch nehme, würden am heutigen Mittwoch „keine weiteren Informationen zu den Tatumständen und den Verdächtigen bekanntgegeben“, so die Polizei weiter. Zuvor war im Krefelder Zoo in der Silvesternacht das Affenhaus komplett ausgebrannt. Mehr als 30 Tiere kamen dabei ums Leben, teilte die Polizei mit. Nach Angaben des Zoos handelt es sich dabei um fast alle im Affenhaus lebenden Tiere. Lediglich zwei Schimpansen hätten überlebt, teilte der Krefelder Zoo am Mittwochnachmittag auf seiner Facebook-Seite mit. Sie seien nur leicht verletzt und nun in zwei Boxen im angrenzenden Gorillagarten untergebracht. Die beiden Schimpansen würden von mehreren Zootierärzten betreut. Anwohner hatten die Feuerwehr gegen 00:40 Uhr über den Brand informiert. Die Einsatzkräfte waren wenige Minuten später vor Ort – bei ihrem Eintreffen stand das Affenhaus bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf andere Zoogebäude verhindern. Der angrenzende Gorillagarten und seine Bewohner waren nicht betroffen. Die Ursache für den Brand war zunächst unklar. Die Polizei nahm Ermittlungen auf. Der Zoo bleibt am 1. Januar geschlossen.

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