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Brandenburg rechnet wegen Tesla mit weiteren Firmenansiedlungen

Tesla-Auto, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Tesla-Auto, über dts Nachrichtenagentur

Potsdam (dts Nachrichtenagentur) – Der brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) rechnet infolge der geplanten Tesla-Gigafactory in Grünheide mit weiteren Firmenansiedlungen im Umfeld der Elektroautofabrik. „Firmen, die vorher noch nicht mal wussten, wo Brandenburg liegt, haben uns nun auf der Landkarte entdeckt und wollen sich hier auch ansiedeln“, sagte Steinbach dem „Handelsblatt“. Es gebe bereits „einige“ Anfragen mit direktem Bezug zur Tesla-Fabrik.

„Unternehmen, die sagen, wir können bei der Energieversorgung helfen oder bestimmte Bauteile zuliefern.“ Steinbach hob die Bedeutung des Tesla-Projekts für die Region hervor. „Für Brandenburg ist schon die erste Ausbaustufe die größte industrielle Ansiedlung seit der Wende – und ein enormer Beschäftigungsmotor für das Land“, sagte er. Zum Arbeitskräftebedarf stelle das Unternehmen derzeit eine Übersicht zusammen. Dabei gehe es um Jobs im hochqualifizierten Bereich und um Arbeitskräfte auf der Facharbeiterebene. „Die große Hochschuldichte, die wir in der Hauptstadtregion und von Magdeburg bis Dresden haben, wird helfen, den Bedarf zumindest an hochqualifizierten Arbeitskräften zu decken“, sagte der Minister. Zudem werde Tesla zumindest am Anfang auch Beschäftigte aus den anderen beiden Gigafabriken in den USA und China mitbringen. Steinbach rechnet damit, dass ein Teil der benötigen Facharbeiter zunächst aus Brandenburg kommen werde. „Ich bin mir sicher, dass darüber hinaus ein Teil derjenigen, die aufgrund des Strukturwandels in der Automobilindustrie ihren Arbeitsplatz etwa in Süddeutschland verlieren, nach Brandenburg kommen werden – weil sie Teil der Geschichte sein wollen, die hier geschrieben wird“, fügte der SPD-Politiker hinzu. Ein weiterer Teil werde vielleicht aus Polen kommen. „Die Bahnstation, die zu diesem zukünftigen Werk gehört, liegt ziemlich genau auf der Hälfte zwischen der polnischen Grenze und Berlin: das ist eine Entfernung, die man auch mit täglichem Pendeln bewältigen kann.“ Am Ende werde es also „ein großer Mix“ sein, so Steinbach.

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