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Bundeswehr rettete 43 Verwundete in Mali

Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Bundeswehr-Soldat, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Soldaten der Bundeswehr, die im Rahmen der UN-Mission Minusma in Mali eingesetzt sind und als Teil der deutschen Hubschraubercrews für die Rettung Verwundeter zuständig sind, haben zwischen Frühjahr 2017 und Juni 2018 insgesamt 43 Verletzte gerettet. Das geht aus einer Einsatzbilanz vor, über die die „Bild am Sonntag“ in ihrer nächsten Ausgabe berichtet. Im Rahmen der UN-Mission hatte die Bundeswehr vier Tiger-Kampfhubschrauber und drei Transporthubschrauber vom Typ NH-90 nach Mali verlegt.

Sie werden von zwei belgischen Maschinen unterstützt. Die Helikopter dienen vor allem der Rettung Verwundeter und geben Schutz für die eigene Truppe und die Verbündeten. Laut der Einsatzbilanz absolvierten die deutschen NH-90 Crews bis zum 1. Juni 2018 insgesamt 154 Einsatzflüge und 146 Trainingsflüge, kamen so auf 992 Flugstunden. Die Tiger-Kampfhubschrauber flogen sogar 182 Einsätze und 78 Trainingsflüge, kamen auf insgesamt 1.358 Flugstunden. Ein Einsatzbericht vom 21. Juli 2017, über den „Bild am Sonntag“ berichtet, zeigt die Komplexität der Rettungsmissionen: Nach einem Sprengfallen-Angriff auf einen UN-Konvoi zwischen Menaka und Ansongo sicherten deutsche Tiger die Anschlagsstelle, während NH-90 der Bundeswehr die Verwundeten erfolgreich ausflogen.

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