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Deutsche Bank kommt bei Stellenabbau voran

Deutsche Bank, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Deutsche Bank, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Deutsche Bank sieht sich in ihrem aktuellen Sparprogramm auf gutem Wege. „Wir sind vor drei Jahren bei 103.000 Mitarbeitern gestartet. Wir erwarten, zum Jahresende gut unter 93.000 zu kommen. Das haben wir versprochen und das werden wir erreichen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bank, Karl von Rohr der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe).

Er gehe zudem fest davon aus, dass die Bank ihr angestrebtes Kostenziel von 23 Milliarden Euro in diesem Jahr erreiche. „Im nächsten Schritt müssen wir nun auch unsere Erträge wieder steigern – wie wir das erreichen werden, müssen wir offenbar noch besser vermitteln“, so von Rohr weiter. Auf die Frage nach einer möglichen Fusion mit der Commerzbank sagte er: „Unsere Aktionäre würden uns schelten, wenn wir uns nicht mit strategischen Alternativen befassen würden. Aber entscheidend ist: Derzeit ist das kein Thema, wir haben in den kommenden zwölf bis 18 Monaten erst einmal genug Hausaufgaben zu erledigen.“ Kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen für die 150.000 Beschäftigten im privaten Bankgewerbe warnt der Personalvorstand der Deutschen Bank die Gewerkschaften vor allzu hohen Lohnforderungen. „Die Branche ist bei schwacher Ertragslage und hohem Kostendruck nicht im allerbesten Zustand“, so von Rohr, der die Arbeitgebervereinigung der privaten Banken in den Verhandlungen anführt. Die Banken strebten zwar keine Nullrunde an. Er forderte von den Gewerkschaften aber, Maß zu halten. Die Arbeitnehmervertreter wollen an diesem Donnerstag ihre Lohnforderungen vorstellen. Zugleich verteidigte von Rohr das Modell hoher Boni in der Bank. Zu den Quartalszahlen hatte die Bank bekanntgegeben, dass sie schon Geld zurücklege, um für das laufende Jahr wieder Boni auszahlen zu können. „Wir stehen dazu, unsere Mitarbeiter teilweise auch erfolgsabhängig zu bezahlen – das gilt übrigens nicht nur für Investmentbanker. Für eine Aussage zur Höhe der variablen Vergütung ist es zu früh“, so von Rohr.

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