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Drogenbeauftragte bei Cannabis kompromissbereit

Cannabis, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Cannabis, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), hat sich im Streit über den künftigen Umgang mit Cannabis kompromissbereit gezeigt. „Es gibt beim Thema Cannabis kein Schwarz oder Weiß, kein Entweder-oder“, sagte Ludwig dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Montagausgaben). „Sowohl diejenigen, die weiter für ein hartes Durchgreifen eintreten, als auch die Verfechter einer totalen Freigabe sollten erkennen, dass es nicht um das Rechtbehalten geht, sondern um eine Antwort auf die Frage: Was hilft am Ende der Gesundheit?“ Ludwig sagte, es liege auf der Hand, dass man sich um dieses Thema kümmern müsse.

Jugendliche fühlen sich von der Politik nicht verstanden

„Vor allem die Jugendlichen fühlen sich beim Thema Cannabis nicht mehr von der Politik verstanden und vertreten“, sagte die CSU-Politikerin. Und sie betonte: „Ich plädiere hier für ein unvoreingenommenes Herangehen ohne Scheuklappen.“ Ludwig kündigte an, alle Seiten anhören und sich unter anderem in Portugal den dortigen Umgang mit Cannabis anschauen zu wollen. In Portugal ist der Besitz von Cannabis zum Eigenbedarf nur noch eine Ordnungswidrigkeit und keine Straftat mehr.

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