• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen
24/7 Newsticker

EVP-Fraktionschef droht Türkei mit Aufkündigung der Zollunion

Manfred Weber (CSU), über dts Nachrichtenagentur
Foto: Manfred Weber (CSU), über dts Nachrichtenagentur

In diesem Artikel: Der Chef der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), hat der Türkei für den Fall einer fortdauernden Konfrontation mit Europa die Aufkündigung der Zollunion angedroht.

Lesezeit: 2 Minuten

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – „Europa muss die Botschaft aussenden: Wir lassen uns nicht erpressen. Wir sind auch zu Konsequenzen bereit, sollte sich die Türkei nicht zu einem partnerschaftlichen Ansatz zurückbewegen“, sagte Weber der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Die Liste ist lang

Dabei stünden im deutsch-türkischen Verhältnis die Hermes-Bürgschaften für Unternehmen und im europäisch-türkischen Verhältnis die Zollunion zur Debatte. Weber sagte: „Die Türkei profitiert erheblich von der Zollunion. Diese Vorteile kann die Türkei nur dauerhaft in Anspruch nehmen, wenn sie sich partnerschaftlich zu Europa verhält.“ Der CSU-Politiker verwies darauf, dass die Liste der Vorgänge, die Europa nicht akzeptieren könne, lang sei. Dazu zählten der völkerrechtswidrige Einmarsch nach Nordsyrien, die Bohrungen in Zypern, das Fehlen von Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei und die Drohungen, das EU-Türkei-Abkommen aufzukündigen. „Wenn sich nichts ändert, muss beim Gipfel im Dezember über Konsequenzen gesprochen werden.“


Redaktion Politik


Ja, es ist wichtig, dass die EU ihre Ziele auch mit dem nötigen Druck verfolgt. Bislang konnten sich Verhandlungspartner eher darauf verlassen, das Europa zögerlich, uneins und schwach agiert.

Kommentare:
  • Anonymous

    Wenn ich das kommentiere werde ich gesperrt habe eine andere Meinung darüber.

Dein Kommentar:
« Fraktionen wollen Nachtsitzungen im Bundestag verhindern
» SPD-Digitalpolitiker: Amazon-Zerschlagung „realistisches Szenario“