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24/7 Newsticker

Fondsgesellschaft Amundi zeigt Interesse an DWS

Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

Paris (dts Nachrichtenagentur) – Die französische Fondsgesellschaft Amundi bringt sich als potenzieller Interessent für den deutschen Marktführer DWS ins Spiel. „Amundis Geschichte ist eine Geschichte starken organischen Wachstums, ergänzt durch erfolgreiche Akquisitionen wie die von Pioneer Investments“, sagte Amundi-Vorstandsfrau Valerie Baudson dem „Handelsblatt“ (Freitagsausgabe) auf die Frage nach einem möglichen Kaufinteresse an der DWS. „Dank des offenen Plattform-Modells und der Erfahrung bei Fusionen kommt Amundi eine natürliche Rolle bei der Konsolidierung des europäischen Marktes zu.“ Erstmals äußert sich die französische Fondsgesellschaft, die sich mehrheitlich im Besitz der französischen Bank Credit Agricole befindet, damit indirekt zu einem möglichen Interesse an der DWS. Die im vergangenen Jahr an die Börse gegangene DWS zählt zu den Kronjuwelen der Deutschen Bank.

Angesichts der Gespräche zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank wird jedoch über einen möglichen Verkauf der Tochter spekuliert. Nach einer Analyse der DZ Bank würde eine Fusion der beiden Großbanken rund acht Milliarden Euro kosten. Doch weder die Deutsche, noch die Commerzbank haben derzeit genug auf der hohen Kante. Die DWS verfügt über eine Marktkapitalisierung von rund 5,6 Milliarden Euro. Der Deutsche-Bank-Anteil von 78 Prozent wird mit rund 4,3 Milliarden Euro bewertet. Als mögliche Interessenten für die DWS wurden zuletzt der Versicherungsriese Allianz sowie andere Unternehmen gehandelt, die ihr Asset-Management stärken wollen. Für den Münchner Versicherungsriesen Allianz ist sie Insidern zufolge jedoch kein Thema – jedenfalls derzeit. Nun deutet mit Amundi die erste große Fondsgesellschaft an, dass sie sich die DWS tatsächlich ansehen würde, wenn sie angeboten werde. Mitte März hatten Deutsche Bank und Commerzbank angekündigt, Gespräche zu führen und strategische Optionen zu prüfen. Die Deutsche Bank betonte, es gäbe keine Gewähr gebe, dass es zu einer Transaktion komme.

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