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Grüne kritisieren Umgang der Truppe mit Moorbrand

Verteidigungsministerium, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Verteidigungsministerium, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen-Verteidigungspolitikerin Katja Keul hat die Aufarbeitung des Moorbrandes auf einem Truppengelände im Emsland scharf kritisiert. „Dass die Bundeswehr bereits jetzt den Schieß- und Sprengbetrieb wieder aufnimmt, bevor überhaupt alle Umstände des eskalierten Moorbrandes umfassend aufgeklärt wurden, halte ich für unverantwortlich“, sagte Keul der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Der Abschlussbericht für den Verteidigungsausschuss des Bundestages, der jetzt vorgelegt wurde, lasse „die Frage offen, was eigentlich genau zwischen dem 4. und dem 9. September geschehen ist und weshalb der Brand bis zum 21. September dann gänzlich außer Kontrolle geriet“.

Es sei „völlig unverständlich, dass bis heute keine Dekontaminierung des Geländes, also eine Sanierung der Altlasten in Angriff genommen wird, wie es für jeden Eigentümer oder Verursacher in der Bundesrepublik Pflicht ist“, kritisierte die niedersächsische Bundestagsabgeordnete die Bundeswehr. „Es ist bis heute nicht einmal ein Kataster der Munitionsreste erstellt worden, obwohl dies bereits 2008 in Auftrag gegeben wurde.“ Munitionsrückstände seien einer der Hauptgründe nicht nur für die Entstehung von Bränden, sondern vor allem auch für die Schwierigkeit der Löschung dieser Brände, sagte Keul.

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