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Iggy Pop erinnert sich gerne an seine Zeit in Berlin mit David Bowie

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Musiker Iggy Pop alias James Osterberg erinnert sich gerne an seine Zeit mit David Bowie in Berlin, wo beide in den 1970ern zusammenlebten: „Bowie war ein guter Einfluss“, so der ehemalige Punkmusiker im „Zeit Magazin“. „Er hat so gut wie möglich auf mich geachtet. Das wusste ich auch sehr zu schätzen.“

Berlin habe ihm zunächst gut getan, so der 68-Jährige: „Ich ließ mich erst am Ende meiner Zeit dort gehen. Damals änderten sich die Stadt und auch die Leute. Von einem auf den anderen Tag war Berlin mit Drogen überflutet, und ich habe dann nicht immer die besten Entscheidungen getroffen. Machen wir es kurz: Ich kam kerngesund nach Berlin und ging als Wrack.“ Sein Freund David Bowie habe ihm viel beigebracht: „Insbesondere habe ich ihm zu verdanken, dass er mich in Europa eingeführt und mir Europa erklärt hat. Das war eine Offenbarung für mich. Europa war immer gut zu mir. Eine Menge Leute machten mir aber auch immer klar, dass ich im Vergleich zu Bowie nur die B-Besetzung bin. Und, ja, es dauerte lange, bis ich mich damit irgendwie arrangiert hatte.“ Seinen Drogenkonsum habe er zu Beginn des neuen Millenniums eingestellt.

„Ich hörte auf zu rauchen und habe seitdem nie mehr irgendeine Droge angerührt. Seit dem Beginn des Jahrtausends bin ich clean. Seitdem laufen die Dinge besser für mich. Was ich mache, gilt neuerdings als ganz interessant. Was wurden die `Stooges` früher gehasst und als minderwertig abgetan. Aber seit 2000 gelten die `Stooges` plötzlich weit und breit als cool.“ Und weiter: „Es war Jim Osterberg, der das überlebt hat, und nicht Iggy Pop. Iggy hätte das alles kaum durchgestanden. Denn ich muss immer wieder darauf hinweisen, dass Jim Osterberg und Iggy Pop nicht ein und dieselbe Person sind. Die Iggy Pops der Welt werden nicht alt.“ Iggy Pop war in den 1960er-Jahren Mitbegründer der Band „The Stooges“ und bekannt für seine Drogenexzesse. Ende März erscheint Iggy Pops neues Soloalbum „Post Pop Depression“ – auf dem es auch einen Song über seine Zeit in Berlin gibt.

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