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Immer weniger freiwillig Dienstleistende bei der Bundeswehr

Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Bundeswehr-Soldaten, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Immer weniger Deutsche melden sich freiwillig zum Wehrdienst. Das berichtet die „Bild“ (Mittwochsausgabe). Von Januar bis Juni 2018 bewarben sich demnach rund 6.000 Personen.

Das ist ein Rückgang von 22 Prozent im Vergleich zu den 7.700 Bewerbern im ersten Halbjahr 2017. im ersten Halbjahr 2016 waren es sogar noch 9.300. Ursache für den Rückgang bei den Freiwilligen ist laut Verteidigungsministeriums auch „die bewusste Strategieänderung“, Personal längerfristig zu binden, berichtet die Zeitung weiter. Seit 2016 wird demnach versucht, Interessenten für den freiwilligen Wehrdienst im Beratungsgespräch für eine Karriere als Zeitsoldat zu gewinnen. Die Bewerberzahlen in diesem Bereich stiegen entsprechend von 42.900 im Jahr 2016 auf 43.800 im vergangenen Jahr.

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