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Justizministerin verteidigt Gutscheinlösung bei gestrichenen Flügen

Ein Pärchen wartet am Flughafen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Ein Pärchen wartet am Flughafen, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat die Gutscheinlösung bei coronabedingt gestrichenen Flügen verteidigt. „Ab dem Sommer kann ja in Europa voraussichtlich wieder gereist werden. Daher rate ich, die Gutscheine schnellstmöglich zu nutzen“, sagte Lambrecht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Zwar müssten Fluglinien ausgefallene Reisen binnen sieben Tagen erstatten, wenn die Kunden keine Gutscheine akzeptieren, aber: „Wenn alle auf einer Auszahlung bestehen, wird es für manche Airline hart“. Lambrecht trat auch Befürchtungen entgegen, Kunden könnten bei abgesagten Pauschalreisen auf ihren Kosten sitzen bleiben. „Der Gutschein ist nicht nur ein Stück Papier.“ Selbst wenn der Anbieter in die Pleite rutsche, sei der Gutschein staatlich abgesichert. „Und bereits ausgegebene Gutscheine können gegen die neuen abgesicherten Reisegutscheine ausgetauscht oder entsprechend angepasst werden.“ Hiervon profitierten Verbraucher ebenso wie die Pauschalreisebranche.

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