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Kahrs sieht keine Notwendigkeit für Kanzlerinnenwechsel

Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel am 29.10.2018, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Annegret Kramp-Karrenbauer und Angela Merkel am 29.10.2018, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sprecher des konservativen Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, hat seine Ablehnung gegen den Vorschlag, die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer vor Ablauf der Legislaturperiode zur Bundeskanzlerin zu wählen, bekräftigt. „Wir haben einen Koalitionsvertrag mit der CDU und Frau Merkel. Frau Kramp-Karrenbauer war da nicht vorgesehen“, sagte er am Dienstag dem Fernsehsender „Welt“.

Um eine Kanzlerin auszutauschen, brauche es die Zustimmung des Koalitionspartners. „Ich persönlich glaube, dass Frau Merkel das bis 2021 macht.“ Wenn die Union was anderes vorhabe, dann müsse man ihr das nur rechtzeitig sagen, dass das nicht laufen werde. „Dann kann sie ja Jamaika reloaded mal probieren“, so Kahrs. Er persönlich glaube nicht, dass jemand, „der politisch so reaktionär ist, Lesben und Schwule seit Jahren immer in die Ecke stellt, die Öffnung der Ehe ablehnt, irgendetwas mit Zukunft zu tun hat oder gar mit der Großen Koalition“, fügte der SPD-Politiker hinzu.

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