Kampf um CDU-Vorsitz
Merz will „Agenda für die Fleißigen“

Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Unionsfraktionschef und Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, will im Falle seiner Wahl eine politische Offensive für die gesellschaftliche Mitte ins Leben rufen. „Wir brauchen eine `Agenda für die Fleißigen`“, sagte Merz der „Bild-Zeitung“ (Donnerstagausgabe). „Es gibt so viele Menschen in unserem Land, die ein Leben lang hart arbeiten, sich jeden Tag abmühen und ihren Beitrag zum Wohl aller leisten.“

Menschen, „die am Monatsende zu wenig übrig haben“

Er denke dabei auch an Lehrer, Menschen in sozialen Berufen, an Alleinerziehende, Polizisten, die viele Überstunden leisten, „die am Monatsende zu wenig übrig haben“. Darum müssten Steuern und Abgaben gezielt senken. „Darüber hinaus müssen wir diejenigen aufwerten, die sich ehrenamtlich mit großem Eifer um unser Land kümmern“, sagte Merz. Wer sich für das Land engagiere, müssen im Mittelpunkt der Unionspolitik stehen. Der CDU-Bundesparteitag wählt am Freitag in Hamburg einen Nachfolger für Angela Merkel als CDU-Vorsitzende. Außer Merz treten CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn für den Posten an.

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Kommentare:
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  • 🕝 Max

    Wie will Merz die Leute behandeln, die in der ehemaligen DDR viel mehr arbeiten mussten als ihre westlichen Mitmenschen, es ist ja noch heute so, dass die Ostmenschen wesentlich länger im Arbeitsprozess sind als ihre westlichen Kollegen, mit wesentlich geringerem Einkommen. Meine eigene Vergangenheit mit 55 Arbeitsjahren hat einen jetzigen Rentenanspruch von 860 Euro.
    Mal sehen, was uns bevor steht??????????

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