• Home
  • Magazin
  • Men
  • Blog
  • Style
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Reise
  • Stars
  • Lifestyle
  • Sport
  • Tech
  • Wissen
  • Fragen
24/7 Newsticker

Klöckner: Kükenschreddern soll im kommenden Jahr verboten sein

Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Julia Klöckner, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die millionenfache Tötung männlicher Küken wird nach den Worten von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) bald verboten. Im kommenden Jahr solle eine Methode zur Geschlechtsbestimmung im Hühnerei allen Brütereien in Deutschland zur Verfügung stehen: „Damit wird das Verfahren serienreif – und das Tierschutzgesetz greift“, sagte Klöckner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). „Wirbeltiere dürfen nach deutschem Recht nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden. Damit ist Kükenschreddern verboten, sobald das Verfahren zur Geschlechtsbestimmung allgemein verfügbar ist.“

Nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet. Das neue Verfahren ermöglicht es, das Geschlecht von Küken vor dem Schlüpfen zu bestimmen. „Weibliche Küken – künftige Legehennen – werden dann ausgebrütet, während das Ausbrüten männlicher Küken unterbleibt“, so Klöckner. Ihr Ministerium habe 6,5 Millionen Euro investiert, um die Entwicklung von Methoden zur Geschlechtsbestimmung zu fördern. „Seit Ende des vergangenen Jahres sind in zahlreichen Supermärkten Eier erhältlich, die das Verfahren der Geschlechtsbestimmung durchlaufen haben. Damit sind wir Vorreiter in Europa und auf der ganzen Welt“, sagte Klöckner. Kükenschreddern sei „ethisch nicht vertretbar und muss so schnell wie möglich beendet werden“.

Deine Meinung?

Weitere Artikel zum Thema:
Kommentare:
Diskutieren, Fragen & Erfahrungsaustausch:
Zu diesem Beitrag gibt es noch keine Kommentare. Schreib einen!
Dein Kommentar:
« Studie: Renteneintrittsalter steigt bis 2032 auf 65,6 Jahre
» Polnische Kirche: Rufe nach Missbrauchsaufarbeitung werden lauter