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KMK-Präsident Alexander Lorz fordert Digitalpakt II

Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur

Foto: Kinder spielen auf einem Schulhof, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident der Kultusministerkonferenz (KMK), Alexander Lorz (CDU), fordert einen Digitalpakt II, um die Entwicklung der Schulen im Internetzeitalter dauerhaft sicherstellen zu können. „Auf den Digitalpakt, der 2024 ausläuft, muss ein Digitalpakt II oder Ähnliches folgen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). „Die Digitalisierung in den Schulen ist eine Daueraufgabe, die Länder sollten auf den Kosten später nicht allein sitzen bleiben“, fügte er hinzu.

Lorz, der hessischer Kultusminister ist, erklärte: „Für den Anfang sind die fünf Milliarden Euro, die der Bund im Verlauf von fünf Jahren gibt, eine gute Hilfe.“ Klar sei aber auch: „Die Technik von heute ist in fünf Jahren schon wieder veraltet.“ Was die Umsetzung des gerade erst beschlossenen Digitalpakts Schule angeht, sagte der KMK-Präsident: „Ich gehe davon aus, dass innerhalb des nächsten Schuljahres die ersten Kabel verbaut und die ersten WLANs aus Mitteln des Digitalpakts in Betrieb genommen werden.“ Er setzte hinzu: „Gleichzeitig werden die Länder ihre Anstrengungen verstärken, Lehrer fortzubilden und gemeinsam mit ihren Schulen pädagogische Konzepte zu entwickeln.“

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